Giants QB Manning witzelt über Belichick

Der Quarterback der Super Bowl Gewinner New York Giants, Eli Manning, war gestern zu Gast bei David Lettermans Show. Dort witzelte er über den Headcoach der besiegten Unbesiegbaren New England Patriots, Bill Belichick, als er auf Lettermans Frage nach dessen frühen Verschwinden antwortete, dass Belichick vermutlich einfach dem Stau entgehen wollte.

Manning war beim Super Bowl zum Most Valuable Player gewählt worden.

Shaq O’Neil zu den Suns?

Angeblich ist Shaquille O’Neil nur noch ein „Ja“ von den Phoenix Suns entfernt. Der Center der Miami Heat, der sich in der schlechtesten Saison seiner Karriere befindet, soll zu den Suns getraded werden. Als Austausch würden Shawn Marion und Marcus Banks zu den Miami Heat wechseln.

Dieser Trade ist vermutlich einer der Überraschendsten in der diesjährigen NBA-Saison, vor allem, weil er auch gar nicht in die aktuelle Tradingpolitik der Suns passt, die versuchten, ihre Payroll zu senken.
O’Neil selber wäre über einen Wechsel vermutlich sehr froh.

Rekord: 97.5 Millionen Zuschauer bei Super Bowl 42

Das Super-Bowl-Spiel zwischen den New York Giants und den New England Patriots, in dem die Giants die „Almost Perfect Season“ der Patriots spektakulär beendeten, wurde im Schnitt von 97.5 Millionen Zuschauern gesehen.
Damit hat der Super Bowl 42 den ersten Platz bei den im TV übertragenene Super Bowl Veranstaltungen eingenommen. Bisher war dieser durch den Super Bowl 1996 zwischen den Cowboys und den Steelers belegt, die auf 94.08 Zuschauer gekommen sind.

Für den ersten Platz bei den Allzeit-TV-Übertragungen hat es jedoch nicht ganz gereicht. Diesen besitzt immer noch das Serienfinale von MASH aus dem Jahre 1983. Damals hatten 106 Millionen Menschen zugesehen.
Für einen 30-sekündigen Werbeplatz hatte Fox $2.7 Millionen verlangt. Wie aus Statistiken des TV-Rekorder-Herstellers TiVo hervorging wurden die Werbespots von mehr Menschen gesehen als das eigentliche Spiel. Die meistgesehene Anzeige kam von dem Onlinebroker E-Trade.

New York Giants gewinnen den Super Bowl!

Die New York Giants haben die Perfect Season der New England Patriots spektakulär beendet und damit den Super Bowl gewonnen! Die Giants besiegten die Patriots mit 17-14.

Das Spiel war mit Sicherheit keines der schönsten, die je gespielt wurden, aber mit Sicherheit eines der Spannendsten. Insgesamt gab es vier Führungswechsel. Entgegen allen Erwartungen gab es kein Spiel der Offensive mit vielen Touchdowns, sondern eine wahre Verteidigungsschlacht.
Patriot Quarterback Tom Brady, der überragende Spieler der NFL während der normalen Saison, konnte nicht überzeugen und wurde fünfmal gesackt.

Zum ersten Mal in der Geschichte ist es zwei Brüdern in zwei aufeinanderfolgenden Jahren gelungen den Super Bowl zu gewinnen. Dieses Jahr hat es Eli Manning geschafft, nachdem im Vorjahr bereits sein älterer Bruder Peyton mit den Indianapolis Colts gelungen.

Zum MVP (Most Valuable Player) des Spiels wurde Eli Manning gewählt, womit er auch in dieser Disziplin seinem Bruder folgte.

Coach schlägt All-Star Rolle für Shaq vor

Miami Heat Coach Pat Riley gab bekannt, dass er der Meinung sei, Shaquille O’Neal verdiene auf jeden Fall eine Rolle beim kommenden All-Star Game, wenn schon nicht aus aktuellen Leistungsgründen, so doch daher, weil er bereits so viel für die Liga getan habe.
Eine andere Meinung wurde bereits wenige Stunden nach Rileys Aussagen vernommen – von O’Neal selbst. „Ich würde es nicht verdienen einen Platz in der Mannschaft zu bekommen. Wenn sie mir dennoch einen gegeben hätten, so hätte ich ihn nicht angenommen, weil ich nichts geschenkt bekommen will.“

O’Neal wird jedoch dennoch nach New Orleans fliegen und dort an einigen Veranstaltungen teilnehmen, sowie Host von zwei Parties sein.

Franzosen wollen Sportwetten auf die French Open verbieten

Die Organisatoren der French Open wollen Sportwetten auf ihr Event verbieten. Hierfür möchte die französische Federation drei Anbieter von Sportwetten – Betfair, BWin und Ladbrokes – verklagen und diese mit einer Gerichtsorder von einem Anbieten von Wetten auf das Turnier abhalten. Für jeden Tag, an dem dennoch Wetten angeboten werden sollen die Anbieter je $75,000 Strafe zahlen.

Als Begründung für dieses Vorgehen gibt Direktor Jean-Francois Vilotte an, dass vor allem das Turnier selbst unter einem Wettskandal leiden würde, während die Wettfirmen keine größeren Probleme erfahren.
Sollte der Ausgang eines Matches im Voraus geplant werden, so könnten die Wettfirmen einfach alle Einsätze auf das Spiel im Nachhinein für ungültig erklären, selbst wenn es nur leichte Anzeichen für eine Manipulation gegeben hat und diese nicht bewiesen ist. Der Ruf des Events würde dadurch sehr stark beeinträchtigt werden.
Genau dies ist im letzten Jahr bei einem Match zwischen Nikolay Davydenko und Martin Vasallo Arquello passiert. Betfair hatte alle Einsätze für ungültig erklärt. Eine Absprache konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.

Die Anbieter wehren sich gegen die Unterstellungen und argumentieren, dass es viel schlimmer sei, europäisch lizensierten Anbietern das Angebot zu verbieten, weil die normalen Wettenden dann auf schlecht regulierte Überseeanbieter ausweichen müssten.

Dirk Nowitzki als Reservespieler zum All-Star Game

Der deutsche Dallas Mavericks Spieler und aktueller NBA Most Valuable Player Dirk Nowitzki wurde für das anstehende All-Star Game in New Orleans als Reservespieler nominiert.
Nowitzki war jedoch enttäuscht, dass sein Teamkollege Josh Howard nicht als Forward nominiert wurde. „Er hat ein ziemlich gutes Jahr und verdient es mindestens genauso wie ich nominiert zu werden“ – sagte Nowitzki.

Shaquille O’Neal wurde nach der bisher äußerst enttäuschenden Saison nicht für das Event nominiert und verpasst damit zum ersten Mal seit 14 Jahren das All-Star-Game, wodurch es ihm nicht gelingen wird den Rekord der längsten durchgehenden Serie an Nominierungen für sich alleine zu beanspruchen. Derzeit teilt er sich diesen mit Jerry West und Karl Malone.

MLB fragt Nachbarn von Umpires nach KKK-Zugehörigkeit

Eingehend in die Reihe der Rassismus-Sportskandale, in die auch der Tiger Woods Golfskandal gehört, gibt es nun Aufruhr bei der MLB.

Nachbarn mehrerer Umpire wurden über den Lebensstil der Umpire ausgefragt. Zu den Fragen gehörte unter Anderem scheinbar auch eine nach der Zugehörigkeit zum Ku Klux Klan (KKK), sowie danach ob die Umps einen extravaganten Lebensstil ausüben.

Eingeführt wurden die Backgroundchecks durch die MLB nachdem ein Sportwettenskandal in der NBA bekannt wurde. Der Referee Tim Donaghy hatte mehrmals auf Spiele gesetzt, bei denen er selbst als Ref tätig war.

Chris Webber kehrt zu den Warriors zurück

Chris Webber wird zu den Golden State Warriors zurückkehren, dem Team, bei dem er seine NBA-Karriere 1993 begann.
Warriors-Coach Don Nelson und Webber waren damals aneinander geraten und trennten sich im Streit als Webber einen Tausch beantragte. Mittlerweile haben sich die Gemüter bei beiden jedoch beruhigt und beide freuen sich auf die gemeinsame Zukunft.

Ganassi Quartett gewinnt Rolex-24-Stunden

Das Ganassi Team um Juan Pablo Montoya, Dario Franchitti, Scott Pruett und Memo Rojas hat die Rolex-24-Stunden in Daytona gewonnen.
Dies war bereits das dritte Mal in Folge, dass das Team von Chip Ganassi dieses Rennen gewinnen konnte. Mit einem Vorsprung von zwei Runden und ohne größere Probleme während des Rennens hat das Quartett den Sieg in Ruhe nach Hause fahren können.

Bereits in zwei Wochen ist das Ganassi Team bereits wieder am Daytona International Speedway für die berühmten Daytona 500, die das Team bisher noch nicht gewinnen konnte.